|
GTH Schweiz |
Schweizerische
Gesellschaft für Therapeutische Hypnose und Hypnoseforschung |
|
Depression und Reinkarnationserfahrungen – ein ungewöhnlicher Ansatz
Die Depression ist eine der verbreitetsten psychischen Krankheiten in unserer Gesellschaft. Es handelt sich um einen Zustand gedrückter Stimmung, der Niedergeschlagenheit oder Verzweiflung, die mit Zweifeln am Sinn des eigenen Lebens oder mit Selbstmordgedanken einhergeht.
Oft verbirgt sich die Depression auch hinter schwer zu durchschauenden Masken, wie z. B. einem übergrossen Arbeitseinsatz (workoholic) oder einem überstarken Pflichtbewusstsein. Die Depression enthält fast immer Gefühle der eigenen Wertlosigkeit in einer sinnlosen und schlechten Welt. In der psychoanalytischen Theorie wird Depression als Störung in der Aggressionsverarbeitung gesehen. Werner J. Meinhold stellt dagegen fest, dass viele Patienten mit schweren Depressionen ihr ganzes Leben lang, seit Kindheit, mit bestimmten Schwierigkeiten kämpfen. Dies lässt sich besonders häufig in Fällen feststellen, wo eine Verbindung besteht zu Problemen in Zusammenhang mit seelischen Bildern aus einem „Vorleben“. Als Vorleben sind dabei starke Eindrücke zu verstehen, die nicht dem erfahrenen realen Leben entnommen werden können. Ob es sich dabei um Fantasiegebilde oder Erfahrungen aus früheren Inkarnationen handelt, ist an sich in der Therapie unbedeutend. Spontane Regressionen in solche „Vorleben“ treten bei der Arbeit mit der hypno-integrativen Methode immer wieder auf, werden doch im Zustand der Hypnose unbewusste Gefühlsregungen von der kontrollierenden Instanz des Bewusstseins befreit. Dabei treten manchmal „Erinnerungen“ aus solchen Vorleben in Erscheinung, die mit der Depression im jetzigen Leben eine Beziehung aufweisen. Oft ist dabei der Umstand von Bedeutung, dass eine solche Person ihre damaligen Lebensprobleme aufgrund eines plötzlichen Todes nicht lösen konnte. Für den Patienten werden solche Erinnerungen in Hypnose wieder erlebbar gemacht und sind damit integrierbar in sein Bewusstsein. Werner J. Meinhold arbeitet seit über 35 Jahre mit der tiefenpsychologischen Hypnosetherapie. Während Antidepressivas als Medikamente nicht ursachengerecht wirken können und oft mit starken Nebenwirkungen verbunden sind, strebt die tiefenpsychologische Arbeit bei Depressionen dahin, dass der Patienten selbst seine Befreiung findet... Vortrag von Werner J. Meinhold am Freitag 9.Oktober 2009 19.00 h – ca. 20.30 h in Zürich 1, St. Peterhofstatt 6, Lavatersaal Eintritt CHF 30.—
|
GTH - Gesellschaft für Therapeutische Hypnose und Hypnoseforschung |
||