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GTH Schweiz |
Schweizerische
Gesellschaft für Therapeutische Hypnose und Hypnoseforschung |
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Die
neue Heil-Hypnose - Befreiung statt Beeinflussung
Werner J. Meinhold Jahrhundertelang galt die medizinische Hypnose als Außenseitermethode, als zwar wirksarne, aber mysteriöse "Suggestionstechnik" gegen verschiedenste Symptome. Seit etwa zwei Jahrzehnten finden hier jedoch ganz neue Entwicklungen und ein starker Bewußtseinswandel statt. Die moderne Gehirnforschung zeigt biologische Zusammenhänge und Wege auf, wie die Hypnose selbst bei schweren Erkrankungen helfen kann, ob seelisch oder körperlich. Bis hin zu einer erheblichen Leistungsverbesserung des Immunsystems sind viele Wirkungen nachweisbar, die noch vor wenigen Jahren als unerklärbare Ausnahme oder gar "Einbildung" angesehen wurden. Mit der "Tiefenpsychologischen Hypnose" wurde eine völlig neue Möglichkeit der therapeutischen Hypnose entwickelt, die mit allen gängigen Vorurteilen über die Hypnose aufräumt. Nachdem es den alten Techniken meist darum ging, Suggestionen direkt gegen die Erkrankung zu richten, handelten sie sich - teilweise zu Recht - den Vorwurf ein, ihre Patienten seelisch zu "manipulieren" und, ähnlich wie beim Einsatz chemischer "Anti-Medikamente", die Erkrankung lediglich zu unterdrücken oder sogar in eine schlimmere Phase zu verschieben. Die Erkrankung wird bei allen gegen das Symptom gerichteten Therapiemethoden nicht als Ausdruck eines ungelebten Wesensanteils erkannt oder als Warnhinweis gesehen, sondern man bekämpft das Symptom, man zerstört also die rote Lampe, in der Meinung, daß damit auch die Störung beseitigt sei. Doch zeigt sich, wie in der Naturheilkunde bekannt ist, nach einer Symptombeseitigung mittels Medikamenten oder Suggestionen oft nach einiger Zeit eine "Symptomverschiebung" in eine schwerere Erkrankung. Eine wirklich ursächliche Behandlung des Menschen muß daher auch die Ganzheit des Menschen berücksichtigen, also auch seine seelisch-geistigen Anteile. Denn viele Erkrankungen entstammen ursächlich vorwiegend diesem Bereich. 1. Die Begründer der tiefenpsychologischen Hypnose entdeckten, daß der hypnotische Bewußtseinszustand die effektivsten und zugleich individuelle und persönlichkeitsgerechte Wege zur Gesundheit eröffnet. Er erschließt nämlich den Zugang zum eigenen "Unbewußten" des Patienten, also zu den verborgenen Anteilen der Psyche, die weit über 90% von ihr ausmachen. 2. Das Unbewusste speichert, wie die tiefenpsychologische Forschung in Verbindung mit der Psychosomatik (Wissenschaft von der Wechselwirkung zwischen Seele und Körper) zeigt, die Ursachen der meisten seelischen und körperlichen Erkrankungen, die überwiegend aus dem Erleben der frühesten Kindheit stammen. Es speichert aber auch alle verdrängten und unentwickelten Persönlichkeitsanteile und deren positive, kreative Möglichkeiten. 3. Da die Kindheit bis zum dritten Lebensjahr in einer Art "natürlicher Dauerhypnose" abläuft, werden alle Prägungen dieser Zeit in besonders tiefen Seelenschichten vorgenommen. 4. In einem bewußt erlebbaren Hypnosezustand, der auch anschließend erinnerbar ist, kann nun der Patient selbst die Ursachen seiner Erkrankung und die betreffenden Zusammenhänge nach und nach erkennen, indem dieselben tiefen Seelenschichten durch die Hypnose zugänglich werden. 5. Überdies kann er - ebenfalls in der bewußten Hypnose - mit der- Unterstützung seines tiefenpsychologisch geschulten Therapeuten seine eigenen individuellen Möglichkeiten wiederfinden, um die Krankheitsursachen zu verarbeiten und gesunde Ausdrucksweisen für bisher unterdrückte Selbstanteile zu entwickeln. Auf diese Weise findet nicht eine "suggestive Therapie gegen die Symptome" statt, sondern vielmehr eine Befreiung von den krankheitsverursachenden Suggestionen aus dem Unbewußten. Die Therapie ist keine "Krankheitsbehandlung" sondern wird zu einem für alle Lebensbereiche sinnerfüllten Weg zum Selbst und zur Welt. Die Internationale Gesellschaft für Integrative Tiefenpsychogische Therapie in Hypnose und Hypnoseforschung (I-GTH) vertritt und lehrt mit ihren Landesgesellschaften diese vielversprechende Therapieform. In der Schweiz ist es die Schweizerische Gesellschaft für Therapeutische Hypnose und Hypnoseforschung (GTH-CH).
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- Gesellschaft für Therapeutische Hypnose und Hypnoseforschung |
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